Tief in die Geschichte eingetaucht

Tief in die Geschichte eingetaucht

Museums-Exkursion führte rund 45 Teilnehmer zum jüdischen Friedhof

Die „Seesener Museumsfreunde“ hatten im Zusammenhang mit der laufenden Ausstellung „Alles koscher“ zu einem Ortstermin auf den jüdischen Friedhof an der Dehnestraße eingeladen. Museumsleiter Friedrich Orend lotste alle Interessenten, die sich am Museum getroffen hatten, zum Friedhof, während ein anderer Teil – direkt vor Ort – bereits wartete. Etwa 45 Gäste, nicht nur aus Seesen, sondern auch aus Goslar und dem Oberharz, hatten sich eingefunden, um in die „Geheimnisse“ und Besonderheiten des Seesener jüdischen Friedhofs eingeweiht zu werden.
Dr. Joachim Frassl präsentierte, teilweise in bergsteigerisch- schwierigem Terrain, die Besonderheiten und die einzigartigen Details des Friedhofs. Was macht heute den touristischen Besuch der jüdischen Friedhöfe überall – nicht nur in Prag oder Worms – so interessant? Hier vor Ort interessierten nicht primär die genealogischen Spuren, auch nicht die mystische Romantik des „Hauses der Ewigkeit“, sondern besonders der überall sichtbare Bezug zur ehemaligen Jacobson-Schule und zur Emanzipation beziehungsweise Assimilation des deutschen Judentums im 19. Jahrhundert, ausgehend von der kleinen Stadt Seesen am Harzrand.

Mehr zur Exkursion der Seesener Museumsfreunde zum jüdischen Friedhof lesen Sie in der Ausgabe des Seesener Beobachter vom 23. Juni 2015..

Fähigkeiten

Gepostet am

Juni 22, 2015

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