Koschere Speisen und bunte Steine

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Koschere Speisen und bunte Steine

Freundeskreis freut sich: Frühlingswetter und kurzweiliges Programm locken Groß und Klein zum Museumstag

Einen solch hervorragenden Besuch wie am gestrigen Sonntag würde sich der Leiter des Städtischen Museums, Friedrich Orend, durchaus des Öfteren wünschen. Anlässlich des Internationalen Museumstages hatten die Mitstreiterinnen und Mitstreiter des regen Freundeskreises um Vorsitzende Renata Jahns wieder zum Museumsfest eingeladen. Ein Ruf, der nicht ungehört verhallte. Am Nachmittag herrschte in und vor dem Jagdschloss reges Treiben. Sogar das Wetter spielte diesmal mit und wartete pünktlich zum Startschuss mit Sonnenschein auf. Kein Wunder also, dass Tische und Bänke draußen „ausgebucht“ waren.
Wetter gut, Stimmung gut – und das Programm? Nun, auch hier gab es keinen Grund zum Klagen. Friedrich Orend hatte es beispielsweise übernommen, die Gäste durch die derzeit laufende Ausstellung „Alles koscher – Das Brot der Juden“ zu führen. Und nicht nur das. Auch einige Kostproben in Form von Haman-Taschen wurden gereicht. Das leckere gefüllte Gebäck in Dreiecksform hatte Familie Orend nach einem koscheren Rezept selbst zubereitet.
Nicht fehlen am angestammten Platz durfte die „Historische Hochzeitstafel“. Angesichts der hier angebotenen breiten Palette an leckerem Kuchen mussten die edel gewandeten Damen nicht lange auf Abnehmer warten. Gute Laune gab es wie immer gratis dazu.
Für die jüngsten Besucher drehte wieder einmal das Nostalgie-Karussell vor dem Museum seine Runden. Einziges Problem: Der Spaß funktioniert nur im Handbetrieb, sprich per Muskelkraft. Einmal mehr ließ sich denn auch der Museumsleiter nicht lange bitten und sorgte für den nötigen Schwung. Nur ein paar Schritte entfernt konnten sich die Jungen und Mädchen künstlerisch „austoben“. Diesmal gab es ausnahmsweise einmal keine Töpferwerkstatt, dafür aber eine kurzweilige Beschäftigung mit der Seesener Kinderbuchautorin und Künstlerin Heike Winkler. Unter ihrer Regie wurden Steine in allen Farben und mit den gewünschten Motiven bemalt. Die in der Sonne trocknenden Ergebnisse konnten sich wirklich sehen lassen.
Schon nicht mehr wegzudenken beim Museumsfest ist der Puppenspieler Jürgen Rassek. Gestern zog er die Kinder mit dem Handpuppenspiel „Einen Mond für Leonore“ in seinen Bann und zeigte damit, dass man aus dem Dilemma mit unerfüllbaren Wünschen nur dann Lösungswege findet, wenn es gelingt, das kleine Glück zu finden.

Fähigkeiten

Gepostet am

Mai 19, 2015

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